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Brillen
machen Leute |

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Die
Zeit der einheitlichen „Kassengestelle“ ist vorbei.
Mit
einer Brille kann man, wenn man will, ganz schön was
hermachen. Seinen Typ unterstreichen, auffallen um jeden
Preis, trendig sein. „Gut sehen und aussehen“ ist deshalb
auch das Motto vieler Augenoptiker, wenn es um die Beratung
der Kunden geht. Längst ist die Brille zum Modeaccessoire
geworden, Brillen für verschiedene Gelegenheiten, der Trend
geht zur Zweit- oder Drittbrille. Bei der riesigen Auswahl an
Fassungen kann die Wahl natürlich schwer fallen: Welche
Brille ist die richtige, was passt zu mir? Gerade Menschen,
die zum ersten Mal auf der Suche nach der richtigen Brille
sind haben die Qual der Wahl.
Wer nicht unbedingt das Extreme sucht, sollte seine Brille in
Harmonie mit der Gesichts- und der Nasenform wählen. Ein eher
rundes Gesicht verträgt gut flache Modelle, bei einem langen
schmalen Gesicht empfehlen sich Fassungen mit runden Gläsern,
oder für Frauen auch die Schmetterlingsform, die jetzt wieder
stark im Kommen ist.
Aber nicht nur auf die Form des Gesichts, auch auf die
Nasenform sollte man bei der Brillenwahl achten. Nicht jede
Nase verträgt sich mit jeder Brillenfassung. Brillen sind im
Nasenbereich unterschiedlich weit und so kann zum Beispiel
eine Fassung mit breitem Nasenbereich eine schmale Nase noch
schmaler wirken lassen. Bei der Wahl der richtigen
Brillenfarbe sollte man den Hauttyp berücksichtigen. Auch der
Augenabstand spielt eine Rolle, so dass dementsprechend eine
eher weite oder eher schmale Fassung gewählt werden sollte.
Augenoptiker kennen sich aus. Am besten, man lässt sich
umfassend beraten und probiert viele verschiedene Fassungen
aus. So bekommt man ein Gefühl dafür, was einem gefällt und
gut steht.
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| Brillen-
Barriere abbauen |

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Einfach
mal ausprobieren. Auf zum Augenoptiker!
Die
Zahl der Brillenträger ist gestiegen, von 43 % im Jahre 1952
auf 61 % im Jahre 1999. Dies hat das Allensbacher Institut für
Demoskopie ermittelt. Einen wesentlichen Beitrag zu dieser
positiven Brillenentwicklung hat die Arbeit des Kuratorium
Gutes Sehen geleistet. Dennoch gibt es immer noch einen Anteil
von etwa 30 % der Bevölkerung, die eine sogenannte
Brillenbarriere haben und sich vehement dagegen wehren, zu den
Brillenträgern dieser Welt zu gehören. Sie sehen schlecht,
kaufen sich aber keine Brille, aus Angst davor „irgendwie blöd
auszusehen“. „Eine Brille steht mir nicht“, ist ihr
Argument. Dabei kann man eine Brille doch auch ganz anders
sehen. Als Gestaltungsmittel und Gewinn für die Persönlichkeit.
Es gibt so viele verschiedene Brillenfassungen und –gläser
und Kombinationsmöglichkeiten auf dem Markt, dass es sich
lohnt, einfach einmal bei einem Augenoptiker hereinzuschauen
und eine Brillenprobe zu machen. Das macht Spaß und überzeugt
„Brillen-Abgeneigte“ vielleicht auch, denn Brillen sind
nicht unbedingt nur langweilige „Gestelle“, sondern können
auch „trendy“ sein.
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| Wechselbrillen
im Trend |

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Man
sollte mindestens so viele Brillen haben wie Schuhpaare
Kein
Mensch käme auf die Idee, nur ein paar Schuhe oder gar nur
eine Bluse oder ein Hemd zu haben. Wie aber sieht es bei der
Brille aus? Tatsache ist, dass viele Menschen, die ständig
eine Brille tragen, nur eine Brille und eine Ersatzbrille
haben. Das ändert sich deutlich, wie auch das „Kuratorium
Gutes Sehen“ in Umfragen herausfand. Immer mehr Brillenträger
erkennen die Bedeutung ihrer Sehhilfe für die tägliche
Lebensqualität und schaffen sich mehrere Brillen für
verschiedene Gelegenheiten an.
Alleine schon aus Funktionsgründen sollte man mindestens vier
aktuelle Brillen haben: Die Lieblingsbrille, die Ersatz- oder
Wechselbrille, die Freizeit- oder Sportbrille und die
Sonnenbrille mit Korrekturgläsern.
Modisch bewusste Brillenträger sollten die Brillen in ihre
Grundgarderobe einbeziehen. Das Gesicht ist der wichtigste
Teil des Menschen, wenn es um die Ausstrahlung geht. Es gibt
also keinen Sinn, wenn man in abwechslungsreiche Garderobe
investiert und ständig die gleiche Brille trägt. Moderne
Brillen müssen zum Event (Anlass) ebenso passen wie zum
Outfit. Keiner käme schließlich auf die Idee, beim Joggen
die gleiche Mode auszuwählen wie beim Opernbesuch. Es ist
also Umdenken angesagt. Der Trend zu Wechselbrillen wird sich
durchsetzen wie die Entwicklung bei Uhren. Viele Augenoptiker
bieten deshalb auch schon Angebote für Brillensets oder sogar
Brillen im Abonnement (mindestens jährlich einmal eine neue
Brille).
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| Halb und
Halb |

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Die
Lesebrillen mit Halbglas sind beliebt weil komfortabel
Die
Halbbrille hat eine lange Tradition. Ältere Menschen nutzten
schon im Altertum Gestelle mit kleinen oder in der Form
halbierten Brillengläsern. Durch moderne Lesebrillen und
Gleitsicht-Gläser kam die Halbbrille etwas aus der Mode. Nun
sieht man sie wieder häufiger. Moderatorinnen tragen
Halbbrillen ebenso wie Industriebosse. Sie sind auch tatsächlich
sehr funktionell und bequem. Außerdem verleihen sie dem Träger
einen gewissen intellektuellen Touch.
Halbbrillen gibt es beim Augenoptiker in vielen verschiedenen
Formen und Materialien. Neben den üblichen Metall- und
Kunststoff-Brillen gibt es Halbbrillen auch aus 18 Karat Gold
und Naturmaterialien wie Büffelhorn. Die Auswahl der
individuellen Halbbrille sollte sich an der Tragehäufigkeit
und natürlich am Geldbeutel orientieren. Da Halbbrillen nicht
ständig getragen werden, ist ein qualitativ hochwertiges und
bruchfestes Etui ein Muss beim Brillenkauf.
Zu Halbbrillen gibt es auch für alle Anlässe sogenannte
Brillenketten. Diese erlauben es, die Halbbrille um den Hals
zu tragen und so das unbeabsichtigte „Verstecken“ der
Brille zu verhindern.
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